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- 9 Monate Vorbereitung für ein selbst geschriebenes Drehbuch, --14.000 Euro Umsatz kein Gewinn, 70 Beteiligte plus Statisten - 3 Monate Drehzeit, 16-Stunden-Tage, 60 Stunden Rohmaterial --enge Flurszenen auf 3m² und endlose Weiten auf 1800m² - 9 Monate Schnitt, 1000 GB Material, 1 Mac, --radikales kürzen, Musikaufnahmen, Premiere - Diskurs eröffnen, Aufführungen und Gespräche suchen Aus zwei vorherigen, kleineren Filmprojekten (www.fuffi-fylms.de), entwickelte sich die Idee, einen großen, abendfüllenden Spielfilm zu drehen. Von Anfang an war klar, dass wir alles soweit es irgendwie möglich ist, mit Jugendlichen zusammen machen würden. So fingen wir an und arbeiteten uns langsam immer weiter durch die Organisation, die Drehzeit und den Schnitt. Vieles konnten wir zu Beginn noch nicht oder wussten es noch nicht einmal. In erster Linie haben wir uns auf den Weg gemacht und sind dabei immer weiter gekommen, von einer Aufgabe zur nächsten und haben nun einen fertigen Spielfilm in der Hand. Da das ganze Projekt ziemlich groß war und die Hauptverantwortung und -arbeit aber bei zwei Personen lag, war das ganze Projekt ein ziemlich Kraftaufwand. Wir mussten teilweise sehr rationalisieren weil wir nur das Allerwichtigste schafften. Insofern gab es immer wieder große Tiefs und durchgehend eine große Belastung. Auf der anderen Seite gab es immer wieder sehr schöne Erlebnisse, in denen wir das erreichten, was uns wichtig war: eine intensive Zusammenarbeit die sehr viel Spass machte. Vor allem bei den Szenen mit einem relativ kleinen Team und bei inhaltlichen Szenen entstand eine schöne Zusammenarbeit wo gemeinsam an der Szene gearbeitet werden konnte. Auch die Momente in denen Zeit war über etwas anderes ins Gespräch zu kommen, sich wirklich kennen zu lernen und somit Freundschaften entstehen zu lassen, gab es immer wieder. Von Anfang an, resultierend aus den vorherigen Filmprojekten, war uns klar, dass wir allen Beteiligten möglichst viele Freiräume lassen wollten um Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen. Es sollte den Darstellern und den Kameraleuten möglich sein, Spielräume in der konkreten Umsetzung zu nutzen und somit den Film mitzugestalten. Ziel war es, soweit wie möglich ein gemeinschaftliches Werk zu schaffen, in das sich jeder mit den Fähigkeiten und Interessen, die er hat, einbringt. Vor allem insofern, als dass es sich bei allen Beteiligten um "Amateure" handelte, also junge Menschen, die in erster Linie aus Spass, Interesse und Überzeugung an dem Film mitwirkten und viele noch nie an einer Filmproduktion beteiligt waren, war das in einigen Situationen großartig und konnte nur leider wegen dem Aufwand des Filmes an vielen Stellen nicht realisiert werden. |
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