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In dem selbst konzipierten und entwickelten Drehbuch haben wir versucht Probleme, Wege und
Möglichkeiten von Jugendlichen im Übergang zur "Berufswelt" sichtbar zu machen. Vor allem aus den Gesprächen mit anderen Jugendlichen wurde es uns wichtig, Alternativen zur üblichen Berufssuche und -findung darzustellen. Am meisten beeindruckte und beschäftigte uns, dass wir nur selten erlebten, dass jemand den Mut hatte, sein Ding zu machen, das zu tun oder zu lernen, was ihn wirklich interessierte. Deshalb wollen wir mit unserem Film Mut machen und zeigen, dass es möglich ist, das zu tun, was einem wirklich wichtig ist. Dabei wollen wir vor allem die Entwicklung dorthin sichtbar machen, weil wir glauben, dass Jeder dahin kommen kann. Also entwickelten wir letztendlich sechs Akte, die das jeweilige Entwicklungsstadium des Protagonisten zeigen bzw. die unterschiedlichen Haltungen gegenüber der Berufsfindung deutlich machen. Genau so wichtig war es uns allerdings auch bei der konkreten Projektumsetzung, bei der Erstellung des Filmes den Inhalt desselben ernst zu nehmen. Insofern war unseres Erachtens der Film selber ein Stück weit genau das, was auch Inhalt des Filmes ist. Wir haben nicht nur einen Film über Initiative und „sein Ding machen“ gedreht, sondern beim drehen haben wir genau das gemacht: wir haben einen Film gedreht weil es uns wichtig ist. Und obwohl wir zu Beginn eher wenig davon verstanden, haben wir es selbstständig geschafft die Idee zu realisieren. In dem Zuge haben wir auch versucht so viele Menschen wie möglich an dem Projekt zu beteiligen, bzw. eben eigentlich nicht nur zu beteiligen, sondern wirklich mit einzubeziehen. EinLeben sollte eine Plattform sein, für film- und schauspielbegeisterte junge Menschen. Wir glauben, letztendlich haben viele ein bisschen von der „Initiativluft“ schnuppern können und erlebt, wie es aussieht, wenn Jugendliche ganz alleine ein so großes Projekt realisieren, und dass das möglich ist. |
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